Melag Melaflash
CF-Card-Schreiber
Die Dokumentation der Aufbereitungsmaßnahmen in der
Praxis ist nicht erst aufgrund der Medizinprodukte-Betreiberverordnung
erforderlich sondern schon wegen des lückenlosen Nachweises
der Infektionsschutz-Maßnahmen in der Praxis oder Klinik.
Auch als Bestandteil der Freigabe der aufbereiteten Instrumente
zur Anwendung nach der Sterilisation ist die lückenlose
Dokumentation der Programmzyklen erforderlich.
Dieses ist natürlich per Hand möglich, jedoch mit
entsprechendem personellem Aufwand. Damit diese Tätigkeit
mit minimalem Zeiteinsatz erledigt werden kann, bietet sich
hier die automatische Dokumentation bei den Autoklaven Vacuklav
23-B / 24-B / 24-B/L / 30-B / 31-B, dem Cliniklav 25 sowie
der Autoklaven der Serien Euroklav und MELAtronic EN über
die serienmäßig eingebaute serielle Schnittstelle
(RS 232) mit dem MELAflash CF-Card-Schreiber wie folgt:
Wird der MELAflash CF-Card-Schreiber mit der seriellen Schnittstelle
des Autoklaven verbunden, speichert der Autoklav die Daten
aus den Programmzyklen auf der in den MELAflash CF-Card-Schreiber
eingesetzten CF-Karte. Zum Übertragen der Daten auf den
Praxis-PC wird die CF-Card in das am Praxis-PC angeschlossene
MELAflash Kartenlesegerät eingesteckt. Die Bearbeitung
der Protokolldaten kann mit dem MELAview-Programm erfolgen,
das Sie bei MELAG kostenlos anfordern können.
Ebenso ist es auch möglich, an der seriellen Schnittstelle
des Autoklaven den Protokoll-Drucker MELAprint 42 anzuschließen
oder den Autoklav direkt mit dem Praxis-PC zu verbinden. In
diesem Fall ist für das Auslesen, Abspeichern und Bearbeiten
der Protokolle zusätzlich die Dokumentations-Software
MELAwin erforderlich.
Auf der CF-Card werden die folgenden Informationen abgespeichert:
- Gewähltes Programm
- Datum, Uhrzeit, Chargennummer
- Seriennummer des in der Praxis betriebenen Autoklaven
- Ist-Werte von Vakuum, Druck und Temperatur
- Bestätigung des erfolgreich abgelaufenen Programmes
- Unzulässige Abweichung
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